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Sonntag, 9. Februar 2014

Rock the weekend

Irgendwann wollte meine große Tochter keine Hosen mehr tragen, das war vor etwas mehr als 2 Jahren kurz vor ihrem zweiten Geburtstag. Dann hat sie eine zeit lang Röcke und Kleider getragen, vor einem Jahr wollte sie fast nur noch Kleider tragen. Also habe ich keine Röcke mehr genäht. 
Seit etwa zwei, drei Monaten will sie auch gerne mal wieder Röcke anziehen, vor allem wegen Oberteilen mit tollen Motiven darauf und ich sage seit etwas genauso langer Zeit dass ich ihr dann eben mal wieder einen Rock machen muss, geht ja schnell.
Neulich hatte dann auch noch die kleine Schwester ihren alten Blumendrehrock nach dem Schnitt der Erbsenprinzessin an und da meinte die große, dass sie auch mal wieder einen Drehrock will. Sie hat wirklich mehr oder weniger nur noch einen pinken Tüllrock vom Schweden, der ihr aber zu kurz ist und eigentlich nicht mehr tragbar ist.
Am Freitag Abend hat mich dann irgendwie das schlechte Gewissen gepackt und ich habe mich endlich an die Maschine gesetzt. Und ich wollte mal wieder einen neuen Schnitt probieren, die Wahl ist auf das Kinderröckli von Schnabelina gefallen. 
Ich hatte noch einen Rest dünnen Jeans von einem Kleid von ihr und ruck-zuck war er zugeschnitten und genäht. Weil sie ja doch gerne das Besondere mag, gab es noch eine Schleife vorne drauf (von einem alten T-Shirt das mit Schokoeis versaut war) und der Rand mit einem Schleifenband versehen. Sie ist so glücklich gewesen. Und er dreht sich wirklich toll!


Heute morgen haben wir ein Prinzessinnen-Schloss aus Karton und Küchenrollen gebastelt, die Prinzessin und den Prinz haben wir nicht mehr geschafft (irgendwann ist die Konzentration dann auch einfach weg), das machen wir nächstes Wochenende.


Aber das hat mich dazu gebracht ihr heute nachmittag als sie bei einem Freund zum Spielen war, den Tüllrock der seit 2 Monaten als UFO im Nähzimmer liegt zu Ende zu nähen. Der Schnitt ist von Stoff und Stil, ebenso der Tüll. Der Unterrock ist von Karstadt.  


Als sie nach Hause kam und ihn gesehen hat wollte sie ihn sofort anziehen und passt wirklich gut. Nicht so weit abstehend und unförmig wie die gekauften und sie will ihn morgen auch unbedingt in den Kindergarten anziehen. Na dann. Alles richtig gemacht und Mama ist glücklich :-D

Dienstag, 1. Oktober 2013

Jacken für die Mädels

Der Herbst ist da, kalt war es ja schon richtig, jetzt wieder Sonnenschein und warm. Ganz die brave Mama wollte ich natürlich auch warme Jacken für den Übergang. Vor allem für die große Tochter. Die kleine hat eigentlich genug geerbtes von der großen.
Ich hatte auf dem letzten Herbst Stoffmarkt zwei tolle Pferde-Fleece-Stoffe gekauft. Nachdem sie dann erst mal zum Kuscheln ein halbes Jahr ins Bett der großen gewandert sind, habe ich die Gunst der Stunde beim Umzug genutzt und diese ins Nähzimmer geholt mit dem Plan ein Jäckchen daraus zu nähen.
Da bei schönem Stoff die Angst immer groß ist diesen total zu versemmeln wenn man ein neues Schnittmuster probiert habe ich einen kuschligen lila Stoff für ein Probejäckchen aus dem Vorrat verwendet. Dann war die Frage welcher Schnitt:
die Übergangsjacke von Lillesol und Pelle, JaWePu von Schnabelina oder Alex von Mamu-Design, den ich schon mal im Frühjahr versucht habe?
Bei der Übergangsjacke habe ich Bedenken, dass sie zu eng geschnitten ist für meine große, aber das werde ich spätestens im Frühjahr dann mal prüfen. Da ich mit bisherigen Schnitten von Schnabelina immer gut gefahren bin, habe ich mich für diesen entschieden, da mir die Alex nicht so gut gefallen hat (zu kurz und zu weit) als ich sie mal im Frühjahr genäht habe. Da war der Stoff aber keine gute Wahl. Aber ich habe den Schnitt schon als Mantelversion zugeschnitten hier liegen. Alles bekommt noch mal ne Chance
Lila Stoff zugeschnitten und Nähen begonnen. Beim Nähen dazu entschieden, die Jacke doch zu füttern, weil ich sonst keine Lösung für den Kragen hatte. Und wieder einmal festgestellt, man sollte vorher überlegen was man Nähen will und dann vor allem auch die Zuschneide-Anleitung genau lesen. Da ich keinen passenden Reißverschluss zu Hause hatte habe ich mich für einen Verschluss mit KamSnaps entschieden. Für die Überlappung der Knöpfe habe ich dann einen 2cm breiten Streifen angenäht...ganz toll. Ohne Vliesline oder irgendwas dazwischen die KamSnaps angebracht. Keine gute Idee, am zweiten Kindergarten-Tag war schon der erste ausgerissen…Ansonsten war die Madame aber zufrieden mit der Jacke. Ein Bild mit den Knöpfen habe ich leider nicht gemacht.
Die kleine hat natürlich sofort geschrien, sie will auch ne lila Kuscheljacke, also gleich noch mal, Gott sei Dank reichte der Stoff noch. Und die kleine liebt Kapuzen, also bekommt sie eine Kapuze, finde ich persönlich ja auch schöner. Auch mit KamSnaps, aber bei ihr halten sie ganz gut. Da machen aber eben auch Mama und Papa die Jacke auf und zu, dass schafft sie mit ihren zwei Jährchen noch nicht.



Danach habe ich den Fleecestoff angeschnitten, war mir aber noch unsicher. Eigentlich wollte ich es ungefüttert machen und dafür mit Reißverschluss aber wie funktioniert das? Stundenlang H&M Fleecejacken angeschaut und zwischendrin KleinPellworm von Farbenmix bestellt für die nächste dann, in der Hoffnung, dass die Schnittanleitung Erleuchtung bringt. Hier wird allerdings mit Belegen gearbeitet, auch nicht das was ich wollte.
Dann waren wir im Urlaub, leider hatte ich es nicht mehr vorher geschafft, das hatte mich doch geärgert. Und während wir im Urlaub waren, hat Julia von Lillesol und Pelle den Fleecepullover rausgebracht. Gleich gekauft und einen anderes Fleecereststück verarbeitet, grün mit schillernden Blumen drauf gestickt, gefüttert mit einem Restjersey von einem ihrer Lieblingskleider. Hilft alles nix, sie zieht das Ding nicht. Die Blumen sind schön, das grün gefällt ihr nicht und der Zipper soll bitte bis runter gehen. Also gut. Doch ne pinke Jacke ;-D
Für mich war der Pulli aber mehr als Gold wert, denn jetzt habe ich mich wieder an den Reißverschluss getraut. Ich weiß nicht wieviel Reißverschlüsse ich schon vernäht habe, aber einen in ein neues Schnittmuster ohne Anleitung zu nähen, finde ich doch schwierig.
Zur Übung, dann die angenähte Knopfleiste der lila Kuscheljacke abgeschnitten und beherzt einen Reißverschluss eingenäht. Von denen habe ich mittlerweile ziemlich viele. Gab es im Sale bei fadenversand/neocreo im 10er Pack sehr sehr günstig.

Danach war die eigentlich geplante Fleecejacke easy-peasy und endlich ist die Pferdefleecejacke fertig. Ach ja, ich habe sie dann doch auch noch gefüttert, damit sie als warme Jacke ohne was drüber angezogen werden kann. Hätte ich mir davor das Tam-Tam dann auch sparen können ;-D. Die nächste Jacke bekommt dann noch Taschen und dann ist alles mega-perfekt. Und Klein-Pellworm ungefüttert mit Belegen will ich  natürlich auch noch unbedingt probieren. Eine drunterzieh Fleecejacke braucht man dann im Winter ja auch noch.


Auf diesem Bild trägt sie übrigens das erste Mal seit mehr als einem Jahr wieder eine Hose, also keine Leggins und Kleid. Aber nur diese Hose zieht sie an, denn da ist ein My little Pony drauf. Findet sie super, allerdings im Kindergarten will sie doch lieber Kleid/Rock und Leggins anziehen, weil das bequemer ist und der Knopf und Reißverschluss zum zu machen auch Konzentration erfordert :-D
Jetzt schau ich mal rüber zu Creadienstag und schaue, was sonst noch so gezaubert wurde.

Mittwoch, 28. August 2013

Sommeroutfit für den MMM

Die Sommerpause des MeMadeMittwoch ist um und passend dazu schaut heute tatsächlich noch mal die Sonne heraus. Daher nutze ich die Gelegenheit ein Sommeroutfit zu zeigen, dass leider auch viel zu spät im Sommer fertig geworden ist.
Den Stoff habe ich auf dem Frühjahrs-Stoffmarkt gekauft, bei dem es knapp über Null Grad waren. Mit Handschuhen und Winterjacke fest eingemummelt, war das eine - keine Ahnung - nennt man das Übersprungshandlung? Ich hatte zwar den festen Vorsatz etwas sommerliches zu kaufen aber die Temperaturen halfen einem nicht dabei in Stimmung zu kommen. Dann sah ich diesen Stoff 
und dachte: sieht nach Sommer aus, aber eigentlich nicht nach mir. Aber wir hatten eine Sommerparty geplant und dafür war der Stoff super, schön kühl und bei 30 Grad sieht man keine Schweißflecken  (die Party fiel bei 10 Grad nachher auch gut vorher absehbar ins Wasser, daher habe ich ihn dazu auch nicht angeschnitten).
Ich hatte immer noch im Kopf ein Kleid daraus zu nähen.
Dann kam irgendwann Schnabelina Röckli raus. Den ersten hatte ich gleich genäht und bei der Suche nach einem passenden Stoff im Lager viel mir dieser dann ins Auge und ich dachte zusammen mit dem Basic-Top von Frau Liebstes ist es eine schöne Kombi geworden. Das Top ist auch super zur Jeans oder anderen Röcken
 

und den Rock kann man genauso schön kombinieren.


und zusammen sieht es fast nach legerem Sommerkleid aus.


Und ich bin stolz auf mich, dass ich den gekauften, kunterbunten Stoff im selben Jahr angeschnitten, vernäht und sogar schon getragen habe. Wenn das immer so wäre! Aber ich arbeite an mir.
Jetzt muss ich dringend schauen, was es alles für tollen Outfits beim MMM nach der Sommerpause gibt.
Schön dass du wieder da bist!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Jersey-Röckli von Schnabelina

Ich habe ja mein selbstauferlegtes Kaufverbot wie ich hier (im unteren Teil) ja schon mal berichtet habe. Aber es lechtzt mich nach Neuem...Schnitte, Stoffe, egal. Das ist ja nicht so einfach. Zum Glück gibt es wundervolle Menschen die vollkommen uneigennützig ihre Fähigkeiten teilen. Eine davon ist Rosi aka Schnabelina. Ihre Schnitte habe ich schon mehrfach genäht. Vor allem ihr Body-Schnitt hat mir sehr weitergeholfen als mein großgewachsenes Mädchen noch Bodys brauchte in Größe 104 aber keine hübschen mehr zu bekommen waren. So konnte ich ihr einfach selbst welche nähen...wundervoll, oder?
Nun also hat sie ein neues Schnittmuster angekündigt gehabt und von den Probenäh-Modellen war ich schon ganz fasziniert weil er so schön schwingt und dreht.
Am Sonntag abend hat sie ihn veröffentlicht.
Am Montag habe ich ihn mir runtergeladen und ausgedruckt (mit meinem neuen Drucker der Wireless Druckaufträge auch von Surftab empfängt - iloveit!).
Dienstag Abend war ich dann leider zu kaputt, da die kleine Maus sich wieder vehement gegen das Einschlafen gewehrt hat und bis 22.00 Uhr durchgehalten hat (ich hasse die TerribleTwo-Zeit).
Mittwoch früh sehr früh aufgewacht, da die Mädels mal wieder Familienbett praktiziert haben und ich einfach um 6.17 Uhr durchgekocht war zwischen den beiden Heizkraftwerken. Da habe ich die Chance genutzt und mich ins Nähzimmer geschlichen. Vorm Stofflager Stoff rausgesucht, Ebook zusammengeklebt, zugeschnitten, genäht. Um 7.15 Uhr habe ich dann meine drei Lieblinge aus ihren Träumen sanft geweckt. Der Rock war soweit fertig nur noch das Gummiband hat gefehlt. Sogar den Rollsaum hatte ich schon fertig. Ist das nicht fantastisch? Ich bin richtig richtig glücklich. Gestern abend dann den Gummi eingezogen, zugenäht, passendes Oberteil rausgesucht und...
Donnerstags gleich angezogen. Wow. Das rumst! :-D Und daher gleich ab hierhin damit.

Da wünschte ich mir ich hätte noch mehr Zeit und Kraft zum Nähen. Aber ich kann mich in Summe im Juli gar nicht beschweren. Mit meiner neuen Liste weiss ich, dass ich schon 33 Teile genäht habe, gar nicht schlecht für 25 Tage, 2 Kinder, Mann, Haus und Garten, heißes Wetter und nen Vollzeit-Job, oder?
Wie soll dann erst der Herbst werden, wenns mal wieder kühler wird und die Hitze nicht

Schnitt: Jerseyröckli von Schnabelina
Stoff: Hamburger Liebe
09 10 11 12
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